Der Entwurf zur europäischen E-Privacy-Verordnung verursacht grossen Aufruhr 

Zielgruppenorientierte Werbung im Internet könnte bald einen erheblichen Dämpfer erleiden. Denn der Ausschuss des Europäischen Parlaments für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE) hat einen Entwurf für eine neue Regulierung verabschiedet, die das Ende für über Werbung finanzierte Gratisinhalte bedeuten könnte. Der federführende Ausschuss des Europäischen Parlaments hat sich am Donnerstag nämlich für einen verschärften Datenschutz in Europa ausgesprochen und einem Entwurf zur Neuregelung einer E-Privacy-Verordnung mit knapper Mehrheit zugestimmt.

Die wichtigsten negativ verabschiedeten Punkte sind:
  • Einsatz von Cookies nur noch nach vorgängiger expliziter Einwilligung: Webseitenbetreiber dürfen Cookies nur noch dann einsetzen, wenn sie eine explizite Erlaubnis des Nutzers erhalten.
  • Verbot von sogenannten Tracking Walls: einem Nutzer muss Zugang zu Medieninhalten auch dann gewährleistet werden, wenn er den Einsatz von Cookies nicht akzeptieren möchte
Der Entwurf geht nun an das EU Parlament und danach an den Europäischen Rat – sie stimmen als nächstes über den Entwurf zur E-Privacy-Verordnung ab. 

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